Ob Kurdistan oder Hambacher Forst, der Kampf vereint! – Mahnwache für tödlich verunglückten Journalisten

Vor der Polizeiwache in Braunschweig fand am 20.09.2018 um 18.00 Uhr eine Mahnwache
für den im Hambacher Forst tödlich verunglückten Journalisten statt. Es fanden sich ca. 35
Menschen zusammen, die zum einen in stiller Trauer an den verunglückten Menschen gedenken
wollten und zum anderen auf die Hintergründe der völlig sinnlosen Rodung im Hambacher Forst
durch den Energieversorgungskonzern RWE und die NRW Regierung hinweisen wollten.
Der Mensch, der die Aktivist*innen im Hambacher Forst seit längerem journalistisch begleitet hat,
war am Mittwoch den 19.09.2018 von einer über 20 Meter hohen Hängebrücke gefallen und an den
Folgen noch vor Ort verstorben. Dies geschah während das SEK gerade dabei war einen Aktivisten
in der Nähe der Hängebrücke festzunehmen.
Die profitgetriebene Zerstörung des Hambacher Forstes durch RWE und die vorangehende
Räumung des Waldes geschieht, obwohl die sog. Kohlekommission bis Jahresende einen Weg zum
Ausstieg aus der umweltschädlichen Kohleverstromung ausarbeiten soll.
Die Menschen, die sich für die Mahnwache zusammen gefunden haben, fordern die Polizei und
RWE auf, den Wald sofort zu verlassen und diese gefährlichen Einsätze zu stoppen bevor noch
weitere Menschen zu Schaden kommen!

Mobilisierung: ERDOGAN NOT WELCOME – Demo

Wir möchten an dieser Stelle gerne auf eine Demo am 29.10. in Berlin aufmerksam machen.

Es folgt der Mobilisierungsaufruf zur Aktion:

Erdogan ist nicht willkommen!

Ein Diktator kommt nach Berlin – und wird mit allen Ehren empfangen. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan wird Ende September erneut um deutsche Unterstützung für seine Kriegspolitik bitten. Es ist abzusehen, dass auch dieses Mal Waffenverkäufe abgesegnet, Kredite zugesagt und Investitionen in der Türkei vereinbart werden. Der Besuch des deutschen Wirtschaftsministers samt 80-köpfiger Entourage Ende Oktober in der Türkei passt da ins Bild. Der Besuch Erdoğans in Berlin wird Anlass zum Protest für all diejenigen sein, die sich in Deutschland und der Türkei für Demokratie, Freiheit und Frieden einsetzen.

Die Liste der Verbrechen des Erdoğan-Regimes ist lang. Heute sitzen tausende HDP-Mitglieder in der Türkei in Haft, gemeinsam mit hunderten Journalistinnen und Journalisten sowie zehntausenden anderen politischen Aktivistinnen und Aktivisten. Im Südosten der Türkei werden tagtäglich Ausgangssperren verhängt, Kundgebungen oder Demonstrationen verboten und Militäroperationen durchgeführt. Hunderttausende Menschen befinden sich vor den andauernden Militäroperationen auf der Flucht. Städte wie Nisêbîn oder Cizîr sind größtenteils zerstört. Auch die Bevölkerung Nordsyriens und des Nordiraks leidet unter der diktatorischen Politik Erdoğans. In beiden Nachbarländern führt die türkische Armee Besatzungsoperationen durch. Der Krieg in Afrin aber auch die tagtäglichen Angriffe der türkischen Armee auf den Nordirak sind die jüngsten Beispiele dafür.

Auch hier in Deutschland leiden wir unter der diktatorischen Politik Erdoğans. Der türkische Geheimdienst MIT bedroht hier zu Lande politische Aktivistinnen und Aktivisten mit dem Tod. Die DITIB verbreitet in ihren knapp 1000 Moscheen nationalistische Kriegspropaganda und schreckt dabei selbst vor der Indoktrinierung von Kindern nicht zurück. Der Lobbyverband UETD stellt Kontakte zwischen der AKP-Regierung und kriminellen Banden wie der Osmanen Germania her, die offen mit Gewalt gegen Kritikerinnen und Kritiker des Erdogan-Regimes in Deutschland drohen. All dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass die deutsche Bundesregierung die repressive Politik des türkischen Regimes billigt bzw. unterstützt. Sie beteiligt sich damit direkt am Angriff auf Menschen, die sich für die Demokratie einsetzen. Ob in der Türkei oder hier in Deutschland. Unseren Protest gegen den patriarchalen Herrscher Erdoğan verstehen wir damit auch als Protest gegen den zunehmenden Rechtsruck hier in Deutschland.

Am 28. und 29. September werden wir als Demokratinnen und Demokraten unserem Protest gegen den Staatsbesuch des Diktators Erdoğans Ausdruck verleihen. Wir akzeptieren nicht, dass die deutsche Bundesregierung in unserem Namen einen Diktator willkommen heißt und seine Politik damit legitimiert. Das wollen und können wir nicht mit unserem Gewissen vereinbaren. Wir werden Erdoğan und der deutschen Bundesregierung Ende September zeigen, dass Diktatoren ihren Tee nicht in Berlin, sondern vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag trinken. Wir laden alle Demokratinnen und Demokraten in Deutschland ein, Ende September mit uns auf die Straße zu gehen. Der Diktator Erdoğan und seine Freunde in der deutschen Bundesregierung werden von uns allen klar und deutlich zu hören bekommen: Ticket nach Den Haag statt Tee in Berlin!

Wir hoffen euch zahlreich in Berlin zu sehen!

Erfolgreicher Infostand

Am Samstag den 25.8. haben wir. die Freund*innen der kurdischen Freiheitsbewegung, erfolgreich einen Infostand in der Innenstadt durchgeführt. Dabei konnten alle beteiligten Gruppen ihre Material präsentieren. Auch die Freundinnen und Freunde der HDK-A haben uns unterstützt und mit einer Aktion auf die Aktionen der Samstagsmütter in der Türkei aufmerksam gemacht. Hauptziel war die Verteilung von Mobilisierungsflyern für das Camp/die Demo gegen Rheinmetall, die am vergangenen Wochenende in Unterlüß stattgefunden haben. Trotz Gängelung durch Polizei und einen Herren vom Staatsschutz betrachten wir das Vorhaben als durchaus fruchtbar. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein!

Es folgen einige Impressionen:

Info- und Mobilisierungsveranstaltung zum Camp „Rheinmetall entwaffnen – Krieg beginnt hier“ in Unterlüß (Niedersachsen)

Vom 29.08- 04.09.2018 findet in Unterlüß bei Celle ein Aktionscamp gegen Rheinmetall statt. Am Sonntag den 2. September ab 13 Uhr wird vom Bahnhof von Unterlüß eine Demo durchgeführt. Wir möchten Informationen über das Camp, Rheinmetall Defence und den Standort Unterlüß mit euch teilen. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie wir uns von Braunschweig und Umgebung aus beim Camp und dem Protest gegen Rheinmetall einbringen können.

Weltweit sind Waffen der deutschen Firma Rheinmetall an Morden beteiligt. Über Tochtergesellschaften im Ausland schafft es Rheinmetall sogar die wenigen bestehenden Rüstungsexportregeln zu umgehen und seine Erzeugnisse auch in Kriegs- und Krisenregionen zu verkaufen. Im Jemen sterben Menschen durch Bomben, die Rheinmetall in Italien produziert hat. Die Türkei führt mit Leopard-2-Panzern im nordsyrischen Afrin einen völkerrechtswidrigen Krieg. In Zusammenarbeit mit diesem türkischen Regime strebt Rheinmetall den Bau einer Munitionsfabrik und die Produktion von Panzern in der Türkei an. Rheinmetall baut eine Fabrik für FUCHS-Radpanzer in Algerien. Diese Auflistung lässt sich lange fortsetzen.

Wir wollen nicht weiter zulassen, dass Menschen durch Rüstungsgüter von Rheinmetall sterben. Lasst uns gemeinsam überlegen, wie wir gegen Rheinmetall aktiv werden können. Wir laden euch daher ein mit uns gemeinsam zu diskutieren, Informationen auszutauschen und uns zu organisieren.

Kommt am 23.08.2018 um 18.30 ins SUB, Bohlweg 55, 38100 Braunschweig.

Redebeiträge der Demo „Keine Deals mit der Türkei“ Teil 1

Am 26.05. wurde unter der Anleitung der Freund*innen der kurdischen Freiheitsbewegung eine Demo unter dem Motto „Keine Deals mit der Türkei – Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung“ durchgeführt. An mehreren Stationen wurden thematische Redebeiträge gehalten, die sich auf meist auf die deutsche Unterstützung des turk-faschistischen Erdogan-Regimes bezogen. Diese werden wir hier nun Stück für Stück veröffentlichen.
Den Anfang macht hierbei das Bündnis „Kampagne gegen Tierfabriken“.

„Auch wir von der Kampagne gegen Tierfabriken haben diese Demonstration unterstützt und den Aufruf unterzeichnet. Auch wenn unserer Arbeitsschwerpunkt meist wo anders liegt, finden wir es wichtig, die Kämpfe als Teil einer antikapitalistischen und ökologischen Bewegung zusammen zusehen und uns solidarisch mit der kurdischen Freiheitsbewegung zu zeigen. Krieg ist ein widerliches Geschäft an dem so einige Konzerne enorm profitieren und das nicht nur Rüstungsunternehmen deren Hauptgeschäftsfeld die Produktion und der Export von Waffen jeglicher Art ist.
Ohne die Unterstützung aus anderen Wirtschaftsbereichen wären sie nicht in der Lage ihre mörderischen Geschäfte aufrechtzuerhalten. Unterstützung bekommen sie u.a. durch die Vergabe von Krediten und Anleihen sowie den Kauf von Aktien durch Banken. Deshalb stehen wir gerade hier – um den Zusammenhang deutlich zu machen und die Forderung: „Kein Kredit der Waffenindustrie!“ lautstark Ausdruck zu verleihen. In der jährlich von den NGOs Facing Finance und Urgewald herausgegebene Broschüre “Die Waffen meiner Bank” werden die Geschäfte von Deutschen Banken mit Rüstungsunternehmen offengelegt.

Zunächst zur Die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank unterhält zu 8 der 10 weltweit größten Waffenherstellern – die zudem alle in Atomwaffensystemen verstrickt sind – gute Geschäftsbeziehungen. Zu den deutschen Kunden gehören, Rheinmetall, Heckler und Koch und Krauss-Maffei Wegmann. Insgesamt hat die Deutsche Bank von 2012 bis 2015, 1.474 Mrd. EUR in Rüstungsunternehmen gesteckt.

Commerzbank
Die Commerzbank hat seit 2008 eine unternehmensweit gültige Richtlinie für Rüstungsgeschäfte. Nach dieser Richtlinie wird die Lieferung von Waffen und Rüstungsgütern in Konflikt- und Spannungsgebiete ausgeschlossen. Ebenso die Finanzierung von Transaktionen, die einen Bezug zu “kontroversen Waffen” wie z.B. Streumunition, Landminen oder ABC Waffen haben. Nicht Ausgeschlossen sind dagegen Dienstleistungen für Mischkonzerne die “zu einen geringen Teil auch im Rüstungsgeschäft aktiv sind”. Diese Richtlinie hindert die Commerzbank nicht daran Geld in deutsche Rüstungsgrößen wie ThyssenKrupp, Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall und Heckler und Koch zu stecken. Insgesamt hat die Commerzbank von 2012 bis 2015 1.244 Mrd. EUR inRüstungsunternehmen investiert.

Hypo-Vereinsbank/Unicredit
Die UniCreditGroup, zu der auch die deutsche Tochter HypoVereinsbank gehört, glänzt ähnlich wie die Commerzbank mit einer Richtlinie die sie nicht an Geschäften mit Mischkonzernen die mit unter Atomwaffensysteme produzieren hindert. Zu den Stammkunden gehören internationale und deutsche Größen der Kriegskonzerne wie z.B. Northrop, ThyssenKrupp, Airbus, Rheinmetall, Diehl oder Krauss-Maffei Wegmann. Insgesamt hat die UniCreditGroup von 2012 bis 2015 1.234 Mrd. EUR in Rüstungsunternehmen gesteckt.

Dies sind nur die drei deutschen Banken die am meisten Kapital in das Geschäft mit den Krieg investieren und dadurch ebenfalls direkt profitieren. Anlässig der heutigen Demo wollen wir zwei Rüstungskonzerne, die zu dem Stammkunden der deutschen Bank und der Commerzbank gehören, nocheinmal besonders hervorheben. Denn diese zwei profitieren besonders von dem völkerrechtswidrigen Angriff der Türkei auf Rojava.

1. Heckler und Koch – gehört zu den größten Handfeuerwaffenherstellern weltweit und machte 2016 einen Gewinn von 202 Millionen Euro. Heckler und Koch produziert das Gewehr “G3” was nach der Kalischnikov “AK 47” das weltweit am weitesten verbreitete Sturmgewehr ist. Zu den Kunden gehören die Armeen und Polizeien fast aller Nato- Staaten – darunter auch die Türkei -, die derzeit über tausende Sturmgewehre des Typs “G3” besitzt und diese sowohl gegen die kurdische Zivilbevölkerung im Norden Kurdistans, Oppositionelle in der Türkei als auch in Afrin einsetzt.

2. Rheinmetall ist ein deutsches Traditionsunternehmen was 1889 gegründet wurde und seither für viele Kriege der Welt die Waffen lieferte – darunter die beiden Weltkriege. 2016 machte das Rüstungs – und Maschinenbauunternehmen einen Umsatz von 5,183 Milliarden Euro. Für den militärischen Sektor produziert Rheinmetall unter den Namen “Rheinmetall Defence” unter anderem Panzer, Transportfahrzeuge, Luft- und Bodenabwehrsysteme, Munition, Raketen und Waffenstationen. Bekannt ist Rheinmetall für die Beteiligung an den Bau der “Leopard 2” Panzer die vom türkische Militär in den Angriff auf Afrin und Nordkurdistan eingesetzt werden. 2010 gründete Rheinmetall mit dem Münchener Maschinenbaukonzern MAN das gemeinsame Unternehmen „Rheinmetall MAN Military Vehicles“, was seither Fahrzeuge zu Aufstandsbekämpfung baut.

Selbst die großzügigen und leicht zu umgehenden Exportbestimmungen für Waffen die in Deutschland produziert werden sind Rheinmetall noch zu hart. Weshalb das Unternehmen das Tochterunternehmen “RWM Italia” gründete und Fabriken auf Sardinien zur Produktion von Sprengstoffen baute. In Südafrika baute Rheinmetall zusammen mit dem südaftrikanischen Staatskonzern Denel eine Fabrik in der Bomben und Munition sowie schlüsselfertige Bomben- und Munitionsfabriken für ausländische Kunden hergestellt, werden. Insgesamt 39 solcher Anlagen wurden nach eigenen Angaben bereits verkauft. Recherchen für die ARD-Dokumentation “Bomben für die Welt” konnten belegen, dass von dort aus Rheinmetall Munitionsfabriken nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Ägypten exportiert wurden.

Der aktuellen Debatte um den völkerrechtswiedrigen Krieg der Türkei in Rojava und die offene Freundschaft zu islamistischen Milizen, sowie der heftigen Repression gegen jegliche Kritik an dem Erdogan-Regime innerhalb der Türkei zum trotz, plant Rheinmetall derzeit eine Panzerfabrik für die Türkei. Der Rheinmetalchef Papperger und Präsident des Branchenverband der deutschen Rüstungindustrie, sieht darin die Konsequenz aus fehlender innerdeutscher Nachfrage in Kombination mit Exportverboten die deutsche Rüstungsunternehmen in den Ruin trieben. Die Arbeit – innerhalb der Kampagne gegen Tierfabriken – gegen die Fleischriesen Wiesenhof und Rothkötter lehrte uns immer wieder, dass moralische Appelle an Regierungsvertreter*innen, Konzernchefs aber auch an die Bevölkerung nicht ausreichen um eine Industrie unter Druck zu setzen. Die Produktion richtet sich nicht nach dem Willen der Bevölkerung oder an moralischen Bestimmungen. Richtungweisend ist das Überleben und der Wachstum in einem Unternehmen. Was im Falle der Rüstungsindutrie bedeuten – mehr Krieg, mehr Profit!

Deshalb ist es unsere Ansicht nach wichtig – auch wenn die Aufklärung der Bevölkerung der erste Schritt ist – den Protest und Widerstand an die Orte zu bringen, wo die Waffen produziert werden und dort wo die diejenigen sitzen die an den ertragreichen Geschäft
verdienen, wie etwa die Deutsche Bank. Wenn die Bundesregierung nicht gewillt ist die Produktion und den Export von Waffen zu verhindern dann müssen wir dafür sorgen das der Schwur von Buchenwald „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ endlich in erfüllung geht. In Rojava wird derzeit versucht eine Gesellschaft aufzubauen in der Naturreichtümer und Bodenschätze öffentliches Eigentum sind und ihre Nutzung, Bewirtschaftung und Verteilung auf dem Prinzip der Gerechtigkeit basiert. Wir sollten diese Forderungen aufnehmen und für eine Produktion eintreten die den Bedürfnissen von Menschen und
Tieren und dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Rechnung trägt und das – das ist mir an dieser Stelle ganz besonders wichtig zu erwähnen – nicht gegen sondern mit den Arbeiter*innen aus den jeweiligen Betrieben.

Solidarität mit Rojava!“

Wir danken den Genoss*innen für diesen Beitrag der zeigt, dass unser Kampf viele Ebenen umfasst.

Berxwedan Jiyan e! – Widerstand heißt Leben!

Nach der Wahl – Der Kampf geht weiter

Mittlerweile sind einige Tage ins Land gegangen seit die Ergebnisse der gleichzeitigen Präsidentschaftswahlen und Parlamentswahlen in der Türkei veröffentlich wurden. Bereits bevor die offiziellen und endgültigen Zahlen bekannt gegeben wurden, hatte sich Erdoğan zum Sieger erklärt. Von Muharrem İnce, dem Präsidentschaftskandidaten der größten Oppositionspartei, kam kein Widerspruch.
Wir können von unserer Warte nur sagen, dass das Ziel des Wiedereinzugs der HDP als einziger echter politischer Alternative geglückt ist. Bei den in Niedersachsen, im Konsulat in Hannover, abgegebenen Stimmen kommen Demirtaş und seine HDP auf 16,5 bzw. 19,2 Prozent der Stimmen. Die kurdischen und türkischen Linken und Demokraten in Niedersachsen haben damit ein starkes Zeichen gesetzt.
Des Weiteren ist natürlich klar, dass unser Kampf allein über das Parlament nicht zu gewinnen ist! Deshalb gilt es jetzt mehr denn je, den Kampf hier auf die Straße zu tragen, offen für die Sache zu streiten. Gegen die turk-faschistische Diktatur Erdoğans in der Türkei und gegen die Repression und das Handlangertum des deutschen Staatsapparats!
Auch die Freund*innen der kurdischen Freiheitsbewegung in Braunschweig werden ihren Teil dazu beitragen. Aktuell bereiten wir weitere Aktionen und Veranstaltungen vor. Man darf gespannt sein.

In diesem Sinne: Berxwedan Jiyan e! – Widerstand heißt Leben!

Email und PGP

Wir sind per email zu erreichen unter fkfbs[at]riseup.net würden uns aber freuen wenn ihr eure mails an uns verschlüsselt daher:
—–BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK—–

mQINBFryu7QBEADVO9QRN6AXxnVGwo0GEkQ3RG3pw/L8fnGl/kYNPHKDr+Syl9Re
IfDOqiwpKgjmEnXWjzz4Ue8TqkH+9aA2b9FAv8AdgNq3IAyKifsq03rHHwVOW9x4
mB1TuFChuQl+tlg8UA3wmfs/uxru8YnagNg/cXe8XCXq6aBdKEchvXmK88vFOA88
iVhaSAyS7TNgHdrzQXIq6XzpRFC53Z25UYDd3SoySnqvxIDR5SBardAVihzhfFry
/L5os+3/wH4bl+7a5Q5uWSpr6WLDQZLl3Qrv7N7nDL6XcjeQNxy7VhAczbx9HVyu
t848Z+5jhNaaNKQlKoTYJgMvnnPpshWR0Q6PHni3odF5bFVF0L7EkXEuvo0NU1hV
MRF6tNAsqRRT11+5mfEw7ti2cDUMybqG8GOfwuihf0jVVHGR8H8uTPBGAas/itZh
3Oma8cHTOP197Ol+ogFOP2xhcIBmh74viXqz+PqkOz4DsJYXAoBO2OmstAbpsbm6
HqsAAb0rU/tmYIatELd9NzcPcvTBSl6/TogEyt8fsr9lv8fmGCv/17ZkOZ1e7Zd5
bAlyGT6BqK/dw7VOwqJOLlfu2tsvDz29WEZmgasLVMjftK2w9NFOUc0P5MEs756t
copBpcF+LC4aUS7Hq5epVQt9j1fa3k2beLmfc5dykPzIrhtQr/UgAQk5SwARAQAB
tEBGcmV1bmQqaW5uZW4gZGVyIGt1cmRpc2NoZW4gRnJlaWhlaXRzYmV3ZWd1bmcg
PGZrZmJzQHJpc2V1cC5uZXQ+iQJUBBMBCAA+FiEEBsl6q8CL18AdHigwRL+1QRlb
XnQFAlryu7QCGyMFCQlmAYAFCwkIBwIGFQoJCAsCBBYCAwECHgECF4AACgkQRL+1
QRlbXnTQAA/6Ay/pBdnPxRlurZuARq/r36KSnmC9nJShWhYXr5dgwqGeaTO6FWj5
041a1vlTs8J31bAv9B2mwSDlfRsLpJM5PrNyA8zPMFG4LeJmq6xxQ/c/PL1UJjXk
QLnrR3sN4MFsP9A/5FSILdkVqXyy/uf88UHT6ZBFKHr0cEqy0KfnbfFTWX2QE4FI
hW8cs59WrPY9kaPEiNHBrJDBosW7ToOrwg3Cb07nmFKOr9oLAe9iWbXQJMmkuhIh
48eqmckCDdr135lx2kD3WlcK5pNZi/ffD8YBBxPqzbgxEQa6A+wIO2xzMQV5kwP/
Y8wNSIBfTebbNcqCUaR0oJeKWeNWAUrr+L+5t3sEiLSYjScpW6efhpkfmsaHg3tD
kp933PSB21yuV0vWDUWQfCjzM1aSGGhZQPISXuw27shvU09cgLpMDe3fVENl36Y3
eKa2QXlh061st3ET4mzJZD6glL6Uk+AgHVzh0mDSyZalitAAMP2M45AYwEzbl+rM
9z332cL8X/6k+6wsK8Q4aSN5b4oh7299X9y66/trbQQOgWFwuvE+GVooMSaMxIDn
t365x+xEPaAavlGXL9l6vI7J+VeM/dlebJBEtXv0rnoxNMhRSPpTkPHvpHrLN6HM
fCfBpKw3aEJP962mhiSGfpKnN0+09RoYjo/DmgEFfMWCl35nCwfEM8G5Ag0EWvK7
tAEQAKrSvG0rvt8qtLadzKR568KhoAspUUGnqMWSP2DuDJJwsvkCOC/nhNfgLBrr
EkLgOJ1uEw0OPM06f65y3fG1h0SAif7Iw9e6QSAwI9EnCBp5R9MNMp73b+Fi0RkC
oRAJ4eoHaRZ8gIMbAUBvV3UVmrmkSfzqAVHiLtsZZpRlvqpACexYiKPblXcsTxzE
gGfwj+CAqL3Ccgnp8elasEZBJK/4zF1UDWeNGuOQK/1VHEUgId40m276b9tzV5jP
ML63vZ3Ew9jkJyrC0hsSNoHLKjfOboHQp1pVwq+S8+8jitDGZIbIenKsUkK8ho14
Z//H/SdN4R6pPhObGPGjN+mLErwTxzSBJMxTjA87PqBfCHjoWxatUDO9vksFg7us
p1D9+2e7S4QrAvhxlb74YNyg6pr8WEseFIWUSo68GNSROK/gO1uIsg6rw8+M2vr7
oenAIjl5WhGxDjiWklKzdLJNSS6LCs7Brd23RfqVRTxGYHG9LLp+yNFK007YW1FE
QC4jlCmcMcZqUg+J7zqMcrG9jtwOhzgNPTz4xdJ9a75de0wxnzDJW7C4Ok/5KpR3
SGRs2xHgQ3dRYpKYEKBdxK5lb7xf7MAfxdATmRJnUcpNH9w6kq/5CuvmgNIbm5aO
gnf4PduGy8oCrmrdsK/WQ6IEXjqb3exozm4wo22zGAl6PpAJABEBAAGJAjwEGAEI
ACYWIQQGyXqrwIvXwB0eKDBEv7VBGVtedAUCWvK7tAIbDAUJCWYBgAAKCRBEv7VB
GVtedE2MEACIzagN69BHv8WRzRgMWQLjtG6NifCc6yCRl7nNKDRs612RSEK1y9ZL
DwrnPDigjtkaK4S35+8lKisvBPXvmZ+R5Liuvj15V7wb4aanDXzD1OSiyIKCstff
qtPJaf7ZvXlPcZ+GEaR6apIA53QYZgeC7JgOu+yNhFKNMWZJa58WioRfv13dgfjA
q9zhrcexT5PpejUdt1KfBxq8ZWsoDEcdmzwPPJYMOSN2TaBCaI8eEtM6HjwPOYDS
xzNtC7EQjNbXu0cd/XSyRhWAtYT5Dk1IVrZLXy0cmFc44Un+bJFn8qPhtfPhmmcI
gzI5/S7uyx2Ev9thxsvGeKOkA3A2hITWiHHvoeRvjeWO1QReWZS9u+dPmkDQN2lK
dRKFBRpe1yFRFJcJ+BX+YbCPME4cu2ZjMeHD2bMiuhQwWn7ESJ7XOix45I/8pSOt
NdDbUtdZbw1PschovQ97oE8j6I2J2pMkSVCsfR40OY1clU9wqkXqxb0lSRjFvnl6
7N2MAxCHBg2Xx2/YeOUN0BFgZt6TmhNm9+zS8E7iWf9Yz7NxNBOdeRWsyeumemtN
qMlhSdIvT1pa+Kc+FC+9a+cDbeNrftr8zP8u4A4POblQUw+nqxaZMe2DY4itvJKL
aa+506BEcbMzEWhWuaB3EgMLCbeVdwlVxsZKvHUuV1FZTa9J8RSizA==
=uI1D
—–END PGP PUBLIC KEY BLOCK—–

Infostand am Kohlmarkt

Unseren Infostand haben wir am Samstag den 19.05.2018 erfolgreich durchgeführt. Gegen 12Uhr bauten wir den Stand auf, bestückten den Büchertisch und die Freund*innen nahmen Flyer zur Hand und es wurde sofort losverteilt. Im Austausch mit interessierten Menschen wurden unsere Anliegen vorgebracht.
Wir fordern eine sofortige Beendigung aller Rüstungsexporte, ein Stopp des Krieges gegen das kurdische Volk und treten für eine Alternative zur kapitalistischen Zwangsgesellschaft und für eine Rätedemokratie, nicht nur in Rojava/ Nordsyrien sondern Weltweit, ein. Das von der kurdischen Freiheitsbewegung entwickelte Paradigma des Demokratischen Konförderalismus kann eine Weltweite Verwendung finden und in den Diskussionsprozessen wichtige Impulse geben und zur Überwindung der Kapitalistischen Moderne entscheidend beitragen.
Als wir dann gemeinsam den Stand  abbauten tauchte wie bestellt der „eine“ Mensch auf der die Diskussion mit der Frage „habt ihr auch schon Menschen getötet?“ in die für seine AKP-MHP faschischtische einschichtige Denkrichtung lenken wollte. Die Erwiderungen, dass in der Türkei Frauen, alte Menschen und Kinder umgebracht worden sind, wurde seinerseits mit einem „das ist/darf der Staat“ beiseite gewischt. Das weitere Vorbringen solcher „alternativer Fakten“ wurde durch die guten Argumente der Freund*innen unterbunden. Auch ein kurzer Ausflug von der Person in den whataboutismus durch das Einwerfen das „Frankreich ja auch …“ wurde konsequent beendet und er zog von dannen. Es gab draufhin Zuspruch von umstehenden Menschen, die diesen sehr kurzen Disput mitbekommen hatten.

Alles in allem eine von uns gut geplante und erfolgreich durchgeführte Aktion.