Schlagwort-Archive: türkei

Hausdurchsuchungen gegen kurdische Aktivist*innen in Hannover, Celle, Schwarmstedt und Hildesheim!

Auch in der BRD wird der türkische Staatsterrorismus gegen die kurdische Befreiungsbwegung fortgesetzt. In den Morgenstunden des 1. Juli 2021 kam es zu Hausdurchsuchungen gegen mehrere Aktivist*innen in Hannover, Celle, Schwarmstedt und Hildesheim. Diese Repression reiht sich ein in die fortgesetzte Kriminialisierung gegen die einzige Kraft, die in dem fortdauernden türkisch-kurdischen Konflikt fortwährend Initiativen zu einer friedlichen Lösung präsentiert und mit ihrer Perspektive des Demokratischen Konföderalismus näher an den hier propagierten Werten von Frauen- und Menschenrechten dran ist, als der NATO- Partner Türkei.

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Auf die Straße gegen die neuen Angriffe des türkischen Faschismus gegen die Medya-Verteidigungsgebiete!

Am 24. April startete der türkische Faschismus einen weiteren Versuch, die Kerngebiete der kurdischen Bewegung anzugreifen und zu zerschlagen. Um den entschlossenen und wirksamen Widerstand der Guerrilla zu brechen kommt es auch zum Einsatz chemischer Kampfstoffe. Dieser neue Angriff kam nicht überraschend ist Bestandteil einer seit 2014 laufenden Strategie zur Einhegung bzw. Zerschlagung der revolutionären kurdischen Bewegung. Hierzu gehörte auch die zurückgeschlagene Invasion gegen Gare vom Februar 2021. Angegriffen werden Gebiete, die auf irakischem Territorium liegen. Die irakische Regierung schweigt bisher zu den Angriffen, die auch darauf abzielen, diesen Teil des Iraks dauerhaft zu annektieren und der Türkei einzuverleiben. Der Angriff findet am Jahrestag des Genozids an den Armenier*innen 1915 statt und begann nur kurz nach dessen Anerkennung durch die US-Regierung unter Biden. Es ist davon auszugehen, dass hier entweder Unterstützung wenigstens aber Stillhalten gegenüber den neuen türksichen Angriffen signalisierte bzw. vereinbarte. Das gleiche gilt für die Europäische Union.

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Cemil Bayik zu Fragen an die kurdische Bewegung- Teil 1 und 2

Das folgende Interview mit dem Co-Vorsitzenden der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (Koma Civakên Kurdistan/ KCK), Cemil Bayik, erschien als Zweiteiler dieser Tage und wurde auf ANF auch ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht. Es werden viele Fragen aufgegriffen, die sich nicht zuletzt jene stellen, die ihre Informationen über den Konflikt primär aus der bürgerlichen Presse beziehen- die wiederum hier zuallererst auf die Verlautbarungen der Bundesregierung, des Auswärtigen Amtes dem Innenministerium, dem Außenministerium oder direkt jenen aus Ankara aufbauen und kaum eigene Recherchen vorweisen können.

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18.März: Internationaler Tag der politischen Gefangenen! Weg mit der Isolation! Freiheit für Abdullah Öcalan!

Im Jahr 1923 wurde durch die Rote Hilfe der 18. März zum Internationalen Tag der politischen Gefangenen erklärt. Dieser Tag bezieht sich auf die Pariser Commune, einer kurzen aber intensiven Phase revolutionärer Erhebung in Paris 1871 und in Folge ihrer Niederschlagung einhergehenden Repression der herrschenden Klasse gegen die Aufständischen.

An diesem Tag wird an all jene erinnert, die für ihr Eintreten für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung in die Gefängnisse geworfen werden oder andere Repression erfahren müssen.

Unser Hauptaugenmerk liegt auf die Situation der politischen Gefangenen aus den Reihen der kurdischen Befreiungsbewgung und ihnen voran die von Abdullah Öcalan als Repräsentant eines nicht unerheblichen Teils der kurdischen Bevölkerung sowie der revolutionären Bewegung.

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Bombardements aus der Luft halten an- Besatzungsversuche am Boden zurückgeschlagen! Stoppt die Invasion des türkischen Faschismus!

Am Mittwoch, den 10. Februar 2021, begann der faschistische türkische Staat seine Invasion auf das Kerngebiet der revolutionären kurdischen Bewegung. Dieser Angriff zeichnete sich schon länger ab und kam nicht überraschend. Unterstützt durch die kurdischen Kollaborateure des korrupten Barzani- Regimes mit seiner PDK und ihren mit deutschen Waffen ausgerüsteten Peshmerga-Einheiten konnten die türkischen Verbände von der kurdischen Autonomieregion aus in die Gebiete der Bewegung einfallen. Während die Bombardements aus der Luft anhalten, sind die Versuche, die Region mittels Bodentruppen zu besetzen, mittlerweile (zumindest vorerst) eingestellt worden, wie die HPG in einer vorläufigen Bilanz erklärte. Das ist ein definitiver Erfolg der Gerrilla und ihren Widerstandstaktiken, die eine lange geplante Invasion der zweitgrößten NATO- Armee in nichtmal einer Woche zurückgeschlagen haben!

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26. Januar 2015: Tag der Befreiung von Kobanê!

Zum sechsten Mal jährt sich nun die Befreiung der Stadt Kobanê von den durch den NATO-Staat Türkei ausgerüsteten Terrortruppen des Islamischen Staates (IS). Während die USA Ziele aus der Luft bombardierte, hielten am Boden die Kämpfer*innen der kurdischen YPG, YPJ und ihnen angeschlossener internationaler Freiweilliger die Stellung und drängten die Angreifer zurück. In der ganzen Welt gab es Solidaritätserklärungen und -Aktionen für die Verteidiger*innen. Heute, sechs Jahre nach diesem historischen Befreiungsschlag, wird Kobanê erneut angegriffen- und zwar durch Artillerie- und Drohnenangriffe der faschistischen Türkei, die nun fortsetzt, was  ihre islamistischen Söldner vor sechs Jahren nicht schafften.

Der folgende Text stammt von dem Zusammenschluss RiseUp4Rojava und wurde von der Nachrichtenseite ANF im Wortlaut übernommen.

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RiseUp4Rojava zu den Kriegsvorbereitungen der faschistischen Türkei und ihren Kollaborateuren

Die kurdischen Gebiete stehen vor einem erneuten Angriffskrieg des türkischen Faschismus, der schon seit Monaten durch Konterpropaganda, die Kollaboration der im Nordirak beheimateten kurdischen KDP, FalseFlag-Aktionen, die die Guerrilla diskreditieren sollen, Drohnen- und Artillerieangriffe der türkischen NATO-Armee und massiver Truppenverlagerung vorbereitet wird. Ziel sind alle kurdischen Gebiete, in denen die Befreiungsbewegung verankert ist: das in Syrien liegende Rojava, das im irakischen Gebiet liegende Sengal und das auf türkischem Territorium liegende Kandilgebirge.

Der folgende Text stellt die ungekürzte Dokumentation eines Textes des Zusammenschlusses RiseUp4Rojava dar und wurde von ANF übernommen. Er stellt eine Analyse und Zusammenfassung der aktuellen Situation dar und macht deutlich, in welchem Zusammenhang türkischer Faschismus, geostrategische Interessen der NATO und anderer Konfliktparteien stehen. Er sollte auch als Bezugspunkt für die hiesige Linke gesehen werden, die hierzulande stattfindenden Konflikte und Kämpfe vor dem Hintergrund der internationalen Ereignisse zu betrachten und zu analysieren, ihre Auseinandersetzungen in diesen Zusammenhang zu stellen und ihren nationalen Bezugsrahmen zu verlassen.

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Am 28.August Blockadeaktionen in Kassel gegen Rheinmetall und andere Kriegsgewinnler!

Für den 28. August mobilisiert Rheinmetall entwaffnen nach Kassel. Es sollen die Zufahrten zu Produktionsstätten von wichtigen Akteuren der Aufrüstung zu blockieren. Unternehmen wie Rheinmetall sind sowohl Profiteure als auch Vorantreiber von Aufrüstung und Krieg. Rheinmetall exportiert u.a. militärische Ausrüstung an den NATO-Staat Türkei, der damit gegen die kurdische Befreiungsbewegung vorgeht, im Konflikt in Lybien in Erdogans Sinne mitmischt oder die Eskalation mit dem NATO-Partner Griechenland sucht. Auch die Aufrüstung von Polizei und anderen Sicherheitskräften im Inneren steigert die Profite von Unternehmen wie Rheinmetall- gerne auch mit Nazisymbolik. Die Militarisierung der Polizei, wie sie auch deutlich bei den BlackLivesMatter-Protesten in den USA zu sehen ist, ist auch nicht zuletzt das Ergebnis erfolgreicher Lobbyarbeit dieser Händler des Todes, die im Einklang mit autoritären Staaten jede Aufrüstung mit dem „Verteidigen von Demokratie und Freiheit“ (bzw. das, was sie dafür halten) zurechtlügen.

Wir unterstützen den Aufruf von Rheinmetall entwaffnen und rufen ebenso dazu auf, sich an den Aktionen am 28. August in Kassel zu beteiligen! Konkrete Anlaufpunkte für den Tag werden hier veröffentlicht: rheinmetallentwaffnen.noblogs.org

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6. Jahrestag des versuchten Genozids des Islamischen Staates an den Ezid*innen in Şengal

Zum sechsten Mal jährte sich am 3. August der Tag, an dem der durch den NATO-Staat Türkei hochgerüstete Islamische Staat (IS) versuchte, die in Şengal lebenden Ezid*innen zu ermorden, zu versklaven und zu vertreiben. Nach wie vor ist der Verbleib von über 3.500 Frauen und Mädchen, die in die Hände des IS fielen, unbekannt. Über 10.000 Menschen wurden ermordet, über 400.000 zur Flucht gezwungen.

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VW-Werk bei Izmir in der Türkei wird nicht gebaut!

Eine gute Nachricht erreichte uns dieser Tage zwischen all den Hiobsbotschaften: das von Volkswagen (VW) schon länger geplante Werk bei Izmir wird nun nicht gebaut. Nachdem es 2019 zu uns durchgedrungen war, dass VW weitere Geschäftsbeziehungen zum türkischen Faschismus mit einem Werk bei Izmir eingehen wollen würde, organisierten wir einige Aktionen bei VW-Financial und vor den Toren des Werks in Braunschweig sowie in der Autostadt Wolfsburg, um darauf aufmerksam zu machen. Bei einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der gewerkschaftlich organisierten Gramsci-Tage konfrontierten wir den Betriebsratsvorsitzenden und Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei, Uwe Fritsch, mit den Plänen der Konzernspitze und wie sich der Betriebsrat als organisierter Teil der Belegschaft dazu verhält. Zu diesem Zeitpunkt betonte Fritsch die Position des Gesamtbetriebsrates, der den Bau eines Werks bei Izmir ablehne.

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